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Großdemo gegen das neue Jagdgesetz

Veröffentlicht von Admins (admin) am 25.03.2015
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Zur Großdemo gegen das neue Jagdgesetz wurden mindestens 10.000 Teilnehmer in Düsseldorf vor dem Landtag erwartet. Gekommen sind über 15.000. Der Sammelplatz auf den Rheinwiesen war gefüllt mit Jägerinnen und Jägern, die in breiten, langen Strömen aus den verschiedenen Richtungen herbei kamen. Mehr in Rheinnähe waren Reisebusse eingewiesen worden, deren Zahl nur schwer einzuschätzen war. Sie befüllten das Gelände von der Kniebrücke bis zur Oberkasseler Brücke in Zweierreihen und in Fischgrätmuster aufgereiht. Jeder Bus brachte ca. 30 Jägerinnen und Jäger aus den entfernteren Kreisjägerschaften aber auch von zahlreichen Landesjagdvereinen, die mit ihren Fahnen sehr zur Belebung des Gesamtbildes beigetragen haben.

Die LJV-Landesjagdverbände Hamburg und Brandenburg hatten wohl die weiteste Anfahrt. Als sich bei perfekter Organisation der Demonstrationszug mit ca. 10 Demonstranten nebeneinander in Bewegung gesetzt hatte, befüllte er in seiner Gesamtlänge die Kniebrücke und von der Kniebrücke in einer weiten Schleife dem Straßenverlauf folgend bis auf die Demonstrationswiesen vor dem Landtag. Wie vom LJV NRW gewünscht, waren alle Jägerinnen und Jäger in Protestfarbe orange angetreten. Vor dem Landtag gab es unter den Reden auch Grußworte von den Parteien. Vom Fraktionsvorsitzenden der CDU, Armin Laschet, war zu hören, dass das Gesetz überflüssig sei. Von der SPD-Fraktion wurde auf die Notwendigkeit eines neuen Jagdgesetzes hingewiesen, weil u.a. alle anderen Bundesländer auch schon eines hätten. Über den Katalog der jagdbaren Tiere und über die Jagdsteuer könne man reden. Diskqualifiziert hat sich die rechte Hand von Minister Remmel, Norwich Rüße, von der Partei der Grünen, der kess frech hervorgehoben hat, dass es das Recht der Protestierenden sei, ihre Meinung frei zu äußern. Den Parlamentariern sei es aber vorbehalten, ein Gesetz einzubringen und es durchzusetzen.

Die Demonstranten quittierten dieses provokante Statement anhaltend akustisch mit Buhrufen und Jagdhörnern und damit, dass sie sich vom Redner abgewendet haben. Es wird den Demonstranten nicht schwer fallen, bei der nächsten Landtagswahl aus solchem Verhalten konsequente Schlüsse zu ziehen. Den Glauben an die Werte der Demokratie hat der Fraktionsvorsitzende der FDP, Christian Lindner, den Demonstranten zurück gegeben und auf die skandalöse Vorgehensweise bei der Durchsetzung des neuen Landesjagdgesetzes hingewiesen. Dem LJV NRW unter seinem Präsidenten, Ralph-Müller-Schallenberg, gilt ein außerordentlich großes Lob für die perfekte Organisation der Großdemo.        

Zuletzt geändert am: 25.03.2015 um 12:18:27

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